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Chronik


 1973_gr.krug   1973_krug  Nachdem wir in Dr. Gottfried Wolters, Direktor der Germania Brauerei, einen großzügigen Sponsor  und Förderer gefunden hatten wurde uns der Start in das Karnevalsleben erheblich erleichtert. Unsere Parodie - neue Texte zu bekannten Schlagern - kam gut an. ( Das Bier schmeckt uns bei Tag und Nacht. / Text: Norbert Jöcker Melodie: Eviva Espana )
Unser spektakulärster Auftritt fand am Sam. 20. Jan. 1973 im Hansa-Hof bei der IG Druck und Papier statt. Hier wollten Bernhard Jochum und Hans Westhof unbedingt zum Fenster raus. Wie schon in Coerde, so war auch hier kein Klavier vorhanden, also brachten wir unser Schneefestes Instrument mit.    
Da der Saal aber in der ersten Etage lag und dorthin nur eine Wendeltreppe führte, war die ganze Geschichte schon etwas schwieriger. Aber, wofür hatten wir unsere starken Männer?    
Hauruck, und Treppe rauf. Ein kleiner Fehltritt hätte bald dazu geführt, daß unsere beiden mit samt Klavier, von den beiden auf der anderen Seite - Jürgen Hemesath und Horst Hinzke - durch's Fenster gedrückt worden wären. Glück gehabt: Nur, noch einmal wollten auch sie dieses Risiko nicht eingehen, denn runter wurde es nachher noch krimmineller.

Karnevalsparade I 
                                                                            Fre. 25. Feb. 1973   17_00 Uhr   Halle Münsterland
Der Sprung in die Halle war zunächst unser größtes Ziel. Und wir haben es geschafft. Am 25. Februar sind wir dabei, wenn die große Karnevalsparade über die Bühne der Halle Münsterland geht. Die Halle hat getobt. Auch im Fernsehen hatten wir eine gute Kritik

Karnevals-Sonntag
                                                                            Son. 04. Mär. 1973   11:00 Uhr    Vereinslokal Hubertihof
Den von uns schon seid Jahren durchgeführten Karnevalssonntags-Rundgang begannen wir traditiondgemäß um 11.00 Uhr im Vereinslokal „Hubertihof“-Füchtenhans. Auf unserem Weg in die Stadt war unsere erste Anlaufstelle Mütterken Angsmann. Nachdem wir in Luig's Bierstuben guten Morgen gewünscht hatten wartete Päule Kimmina-Dieckmann und die KG Bremer Platz schon auf uns.
Morgenandacht war dann in der Bahnhofshalle, schließlich wollten wir auf den tosenden Beifall der Reisenden nicht verzichten. Es soll sogar Zuhörer gegeben haben, die nur für unser traditionelles Lied „Am kühlenden Morgen, wenn alles noch ruht“ von uns kurz „Am KÜ“ genannt, den Bahnhof aufsuchten. Nach unserem Auftritt ruhte dann keiner mehr.
Über Pilo's Posthorn ging es weiter zur Windthorststraße. Hier wurde in der Imbißstube / Kupfergrill feudal diniert, wie Bernhard Jochum zu sagen pflegte. Nächste Station war der Wuordelpott. Ganz Muffi war hier vertreten. Über Ludgeristraße, Prinzipalmarkt - bei Stuhlmacher und Pilo durften nur ausgesuchte Leute die Runde bezahlen - ging es zum Lambertibrunnen. Auf selbigem - das Podium vor'm Stadtweinhaus war uns nicht gut genug - gab der „Vater der Maurer“ - unser Jürgen Hemesath  - sein turnerisches und gesangliches Können zum Besten. An Jürgen muß ein exzelenter Bergsteiger verloren gegangen sein. Er erklomm zwar nicht das Matterhorn, aber, innerhalb weniger Sekunden auf der Figur des Lambertibrunnens zu stehen war eine tolle Leistung. Jürgen war „Serge Jaroff“ und wir durften die 12 Räuber spielen.
Rauf auf den Brunnen war für Jürgen kein Problem - aber runter ???
Über Salzstraße, Wolbecker Straße ging es zurück nach Muffi. Es hat riesigen Spaß gemacht, wenn unsere Frauen, die uns abends in Muffi - bei Alfons Peters - abholten, uns auch kaum wiedererkannten. So süß sahen wir aus.

Rosenmontag I
                        Germania-Zweispännig mit DiFiBi           Mon. 05. Mär. 1973   13.11 Uhr   Hammer Straße
In Bernhard Jochum hatten wir zum Glück einen Karnevalswagenfahrenden erfahrenen Mann an Bord. Er weihte uns in die Geheimnisse ein und ermahnte, nicht soviel Bier zu trinken. und dafür zu sorgen, daß wir am Ende des Zuges auch noch ein paar Bonbons hatten. Wie sich später herausstellte war diese Sorge unnötig, da Dr. Wolters und seine Brauerei uns reichlich mit Wurfmaterial versorgt hatten. Es fehlte an nichts, selbst zu trinken war reichlich vorhanden. Wieder auf der Hammer Straße angekommen dampften nicht nur die Pferde - Max & Moritz. Auch wir waren reichlich geschafft und hell auf begeistert. Der riesige „Landauer“, mit dem wir Fidelen Bierkutscher „der Ölkriese ein Schnippchen schlagen und wieder Kutsche fahren“ wollten, fand den Beifall der 100.000 närrischen und fröhlichen Menschen an den Straßen der westfälischen Metropole. Der nächste Karneval konnte kommen.

Rheingold Protokoll
                 schreibt im Jahresbericht                      Jan. 1973    
Im Januar 1973 wurden „Die Fidelen Bierkutscher“ gegründet. Sie setzten sich aus einem guten Dutzend Sänger unseres Chores zusammen, die die Mühen der vielen Proben nicht scheuen, Spaß an der Sache haben und die Einnahmen, die sie aus ihren Auftritten tätigen, der Vereinskasse zuführen.    Der Februar sah viele Auftritte dieser Truppe. Davon waren die meisten sehr erfolgreich, zumal „Die Fidelen Bierkutscher“ ein Novum für Münster bedeuteten und praktisch ohne Konkurenz auftraten. Außerdem wurde bei jeder Veranstaltung betont, daß die Gesangstruppe dem Meisterchor Rheingold angehört, was nicht wenig dazu beigetragen hat, unserem Vereinsnamen noch mehr Glanz und Ansehen zu verleihen.    
Am 25. März folgten zahlreiche Sänger der Einladung der Bierkutscher zu einem gemütlichen Zusammensein in unserem Vereinslokal bei Töttchen und Bier und Musik von Herrn Kniffmeier.
1974.01.11.swiepe_hen     1. Peitschenverleihung
   1. Dr. G. Wolters   2. R. Schnitker  Fre. 11. Jan. 1974   16.30 Uhr   Germania Braustüb'l  
Um die ganze Sache für Brauerei und Bierkutscher interessanter zu machen wurde von Dr. G. Wolters eine Ordensverleihung vorgeschlagen. Wir sollten uns mal Gedanken darüber machen. Das Motiv des Goldordens war schnell gefunden. Narürlich eine Peitsche in Platin mit einem roten Rubin wäre nicht schlecht. Nur zur Verleihung gehört auch eine Urkunde. Und hier begannen unsere Schwierigleiten. Der Text sollte auf jeden Fall in Plattdeutsch sein. Karljo Bloech kam schließlich auf die rettende Idee, mit der alle einverstanden waren.
1974.01.11.unterschriften     Richtlinien für die Verleihung der „Goldenen Peitsche  
  
Die „Goldene Peitsche“ wurde im Jahr 1974 von den „Fidelen Bierkutschern“ in Verbindung mit der Germania Brauerei Münster gestiftet. Sie wird alljährlich während des Karnevals an eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens und eine Persönlichkeit des Karnevals verliehen, die sich um westfälisches Brauchtum und um den münsterschen Karneval verdient gemacht haben. Die Anwärter werden durch die Ordensträger, Vertreter des Bürgerausschusses zur Förderung des Münsterschen Karnevals, sowie durch „Die Fidelen Bierkutscher“ vorgeschlagen. Die Wahl der neuen Ordensträger erfolgt durch einen paritätisch besetzten Ausschuß, der sich aus je 2 Mitgliedern des vorgenannten Personenkreises zusammensetzt. Als gewählt gilt, wer die Mehrheit des Ausschusses auf sich vereinigt. Eine Wahl gegen die Stimmen der „Fidelen Bierkutscher“  ist jedoch nicht möglich. Parteipolitische oder konfessionelle Tätigkeiten oder Bindungen der Ordensträger sind ohne Bedeutung und finden keine Berücksichtigung. Die Verleihung der „Goldenen Peitsche“ findet alljährlich in einer besonderen Veranstaltung statt. Der Orden wird mit einer Urkunde durch den Präsidenten der „Fidelen Bierkutscher“ überreicht. Die Laudatien auf die neuen Ordensträger sollten möglichst durch ihre Vorgänger gehalten werden. Der neue Ordensträger sollte in einem besonderen Rahmen der Presse vorgestellt werden. Mit der Annahme der „Goldenen Peitsche“ sind keine Verpflichtungen verbunden, jedoch sind die Bierkutscher für jegliche Unterstützung dankbar. Die als Symbol der Bierkutscher gedachte Peitsche, so stellte es sich im Nachhinein bei den Ausgezeichneten heraus, bereitete diesen bei den Laudatien auf ihre Nachfolger, doch erhebliche Schwierigkeiten. Wurde sie doch häufig als Züchtigungs-Utensil angesehen, was nicht im Sinne des Erfinders war. Aber bis heute haben wir noch keine Beschwerden seitens der Ausgezeichneten erhalten.        
Im Gegenteil:            
Die „Goldene Peitsche“ wird allseits sehr gelobt und sogar als „Nobel-Preis“ im Karneval bezeichnet.
1974.postk.2.braustubl     MZ- schreibt:           1. Peitschenverleihung                          Sam.12.Jan.1974               Germania Braustüb'l 
Fidele Kutscher wieder dabei. Erweitertes Liederrepertoire vorgestellt.
        
HRO. Mit schallender Stimme stellten sie sich gestern vor: „Die Fidelen Bierkutscher“. Die Leitung der Germania Brauerei, die die Gesangsgruppe unterstützt, hatte die münstersche Karnevalsprominenz in ihr neu eingerichtetes „Braustüb'l eingeladen, um hier vor erlauchtem Publikum zwei besondere Ehrungen vornehmen zu können.    
Zum ersten Male in der Geschichte der „Fidelen Bierkutscher“ überreichte ihr Vorsitzender Horst Jöcker die „Goldene Peitsche“ an eine Person aus dem öffentlichen Leben und an einen namhaften Vertreter des Karnevals. Auf Grund der Unterstützung der Gruppe hatte zunächst Direktor Wolters die Ehre. Ihm dankte der Vorsitzende besonders für die Hilfe beim Aufbau der Truppe. Des weiteren wurde der Präsident des „Bundes Westfälischer Karneval“, Ronny Schnitker, für die Förderung der Bierkutscher geehrt.
Bereits im vorigen Jahr waren die Sänger an die Öffentlichkeit getreten. Gestern stellten sie nun ihr um mehrere Lieder erweitertes Gesangsrepertoire vor, mit dem sie wieder den Karneval bereichern wollen. Zahlreiche Proben waren notwendig gewesen. Nicht ohne Stolz stellte Pressewart Guttmann fest, daß man bereits seit Mitte November angestrengt bei der Arbeit gewesen sei, teilweise dreimal in der Woche. Die Texte, vom Bruder des Vorsitzenden Norbert in mühevoller Kleinarbeit erstellt, konnten dann vom Kapellmeister Karl-Heinz Keller einstudiert werden.
Wie der Vorsitzende erklärte, sei die Gruppe ein „Ableger“ des Quartettvereins „Rheingold“. Die Gruppe erwarte eine erfolgreiche Karnevalsession.

Zur Überraschung gab es für jeden Teilnehmer einen halben oder Liter-Porzelankrug mit Aufdruck „Fidele Bierkutscher 1973“, die für diese Veranstaltung extra hergestellt worden waren.

Der erste Karnevalsschlager aus der Feder von Norbert Jöcker       
„Komm ein bisschen näher 'ran!“

hatte beim Dämmerschoppen zur Peitschenverleihung am 11. Jan. 1974 im Braustüb'l seine Premiere. Norbert konnte mit seinem Erstlingswerk sehr zufrieden sein, denn Publikum und Presse lobten ihn in höchsten Tönen.

Karnevals-Sonntag                                                                            Son. 24. Feb. 1974   11.30 - 13.00   MS - Rathaus
1. Teilnahme der Fidelen Bierkutscher  an einer Rundfunkübertragung
   
WDR - Tonstudio Münster          Original-Übertragung aus dem Studio an der Mondstraße und musikalisch aus dem Rathaus.
     Mitwirkende:      W.Justus,         H.Schaphorn,            T.Steingass,                W.Schneider,             Laumen-Zwillinge,
                             R.Grevsmühl,   Fidele Bierkutscher,    Stadtfanfarencorps,     Big-Band HMK 13 - G.Roepke.                    
    Durch die Sendung führen:    K.G.Breuer,                 Paul Ludwig,         Christine Kristoph                    
    anschl. wie üblich:                Rundgang der DiFiBi        ohne Morgenandacht

Horst Jöcker tritt als 1. Vorsitzender zurück                                    Mon. 14. Okt. 1974
      Sein Nachfolger im Quartettverein Rheingold wird Helmut Günther, der auch Präsident der Bierkutscher wird.

Rosenmontag III
                 mit DiFiBi - Germania-Vierspännig              Mon. 10. Feb. 1975   13.11 Uhr   Hammer Straße  
Bei unserer III. Teilnahme am Rosenmontagumzug wurde der Wagen erstmalig von vier Pferden - Ferdi + Falk & Peter + Paul - gezogen.

Karnevals-Sonntag
                                                                            Son. 29. Feb. 1976   05:00 Uhr   MS - Landesmuseum   
WDR - Münster                       Original-Übertragung                               
   Durch die Sendung führen:    K.G.Breuer,                  Paul Ludwig,         Gaby Kowalsky
   anschl. wie üblich:                Rundgang der DiFiBi         ohne Morgenandacht

Und an diesem Sonntag passierte es. Es gab in einer Gaststätte in der Altstadt eine Runde, die unser „Flunken“ Paul Scheffer (kümmer du dich um du dich) wie üblich mit den Worten - „Wenn für lau, dann jau“ - begrüßte. An und für sich ganz normal für uns, nur an diesem Nachmittag machte es bei Norbert Jöcker „Klick“ und der Schlager für die nächste Session war geboren. Wie sich später herausstellte, einer der Besten von vielen Guten aus der Feder von Norbert.

BWK und BDK
   
In der Zwischenzeit waren wir auch dem BWK = Bund Westfälischer Karnevall und dem BDK = Bund Deutscher Karneval beigetreten.

Schlager-Wettbewerb
   
Im Jahr 1975 hatte der „Bund Westfälischer Karneval“ einen Karnevalsschlager-Wettbewerb ausgeschrieben, zu dem aus ganz Westfalen mehr als 150 Einsendungen auf den Tisch von Ronny Schnitker flatterten. In der Endausscheidung am Freitag, dem 14. November 1975, in den Bahnhofsgaststätten kamen 28 Titel in die Endrunde. Darunter befanden sich zwei der „Fidelen Bierkutscher“. „Liebling halt deinen Mund“ und „Ach, laß doch den Mut nicht sinken“. Das war ein schöner Erfolg der noch sehr jungen Parodistengruppe.
1977.01.10._peit.ver.heere     4. Peitschenverleihung 7. C. Heeremann    8.J.Rüsenberg   Mon. 10. Jan. 1977   16.30 Uhr   Germania Braustüb'l   
Baron Heeremann hatte an diesem Tag als Bauernpräsident im Sauerland eine Verpflichtung. Über Autotelefon teilte er uns seine, durch Schneefall bedingte Verspätung mit. Als er dann endlich kam, stimmte Norbert das alte Lambertuslied
          „De Buer de kümp, de Buer de kümp,            
          de Buer de kümp noch lange nich!“
an. Wir stimmten mit ein und mit uns auch unsere Gäste. Wie bekannt dieses Lied beim karnevalistischen Gemeinschaftschor war, konnte man an der Lautstärke feststellen.     Baron Heeremann, ein besonderer Peitschenträger, gab er doch, und das bis zum heutigen Tage als Einziger, Horst Hinzke 100 DM mit der Bemerkung:„Wenn ihr alleine seid trinkt ein Glas auf mein Wohl.    
„Wenn für lau, dann jau“ Auf Ihr Wohl - Baron.
2000_pils     Fließt das Bier in Stömen? 9. Dr.E. Möcklinghoff   10. G. Schüring   Mon. 09. Jan.1978   16.30 Uhr   Germania Braustüb'l
Den von Dr. Wolters in seiner Begrüßung erwähnte Satz: „Wie ihr seht, fließt das Bier in Strömen“, bedarf einer kurzen Erklärung.
Der Haus- Hof- und Chefkellner  der Germania - Rudi Winter - brachte ein volles Tablett mit dem gerade neu herausgebrachten Pils 2000 in den eigens dafür hergestellten Stangengläsern mit Goldrand an den Tisch seines Chef's, als dieser aufstand.    
   Resumee:        
      Ein frisch geduschter Dr. Gottfried Wolters und ein schon vor der Ordensverleihung getaufter Regierungspräsident
      Dr. Egbert Möcklinghoff sowie 12 zerbrochene Stangengläser mit Goldrand.    
   Dr. Wolters:           
       „Bringen sie bitte eine neue Runde“.    
   Gesagt, getan:            
      Beim zweiten Anlauf kam der um seinen Chef bemühte Rudi Winter bis zum Stuhl seines Arbeitgebers als er von hinten
      angestoßen wurde.    
   Resumee:            
      Ein nun völlig durchnäßter     Brauereidirektor und wieder 12 zerbrochene Stangengläser mit Goldrand.    
   Dr. Wolters:            
      Die Gläser kann man ersetzen, aber das schöne Pils!

Er hatte recht, denn das Pils 2000 war wirklich ein Genuß.

Horst Hunsemann wird 1. Vorsitzender und Präsident der DiFiBi             Mon. 16. Jan. 1978
     Leider mußte Helmut Günther seine Ämter aus beruflichen Gründen aufgeben.

Lyra Musikhaus                                                                                 Sam. 26. Apr. 1978        
„Gem se dem Mann am Klavier noch'n Bier“ paßt jetzt nicht mehr. Endlich war es so weit. Die Schlepperei hatte ein Ende. Welch eine Erleichterung. Es ist schon ein Unterschied, ob ich ein Klavier mit einem Zentnerschweren Resonanzboden, oder eine elektronische Orgel auf die Bühne tragen muß.
Zu unserer Freude hatte sich die Germania Brauerei mit einem Drittel an den Kosten beteiligt.    Auch eine Hifi-Anlage hatten wir uns geleistet, so konnte unser Chorleiter die Parodie tonlich auf Bänder spielen und wir konnten zu Hause lernen.

Dr. Wolters - Verabschiedung                                                           Sam. 20. Mai. 1978               MS - Germania Braustüb'l
Rheingold Protokoll schreibt:      Am 20ten desselben Monat's                                                                                                  
                                               Da eilten wir zur Brauerei,                                                                                                     
                                               Denn Dr. Wolters, der nahm Abschied,                                                                                  
                                               Der Ruhestand gegönnt ihm sei.                                                                                             
                                               Wir schmierten uns're Kehlen reichlich                                                                                      
                                               Und uns're Stimmen sowieso,
                                               Denn schon am nächsten Tag in Detten                                                                                     
                                               Da sangen wir dann Suliko.

Bei einem Auftritt in Ottenstein (Datum unbekannt) war unser Umkleideraum ein Apfelboden. Da hatte der Veranstalter einen Fehler gemacht, zumal wir erst um 00,30 Uhr auf die Bühne kamen. Wer Horst Hinzke und die übrige Rasselbande kannte, konnte sich vorstellen, was hier passieren mußte. Wir hatten einen Bomben Erfolg und wurden auch im nächsten Jahr wieder engagiert. Diesmal war der Apfelboden leer.
                 
1980.02.18-viererzug     Rosenmontag VIII                  mit DiFiBi                        Mon. 18. Feb. 1980   13.11 Uhr   Hammer Straße
                   Das Motto:             Münster lacht sich in die 80    
Germania-Vierspännig gibt es nicht mehr.
Gerüchten zufolge sollen die Pferde nach Berlin verlegt worden sein und sind dort nach kurzer Zeit gestorben. Wir haben uns einen Wagen bei der KIG Sprakel geliehen und für unsere Zwecke etwas umgebaut. Der Wagen war sehr breit und lang und so hatte sich unser Treckerfahrer auf der Ludgeristraße etwas verschätzt. Die Blumenkübel von C & A - Clamotten-Anton hielten es nicht für nötig platz zu machen, folglich blieb unser Wagen in den Blumen hängen.
Wir haben den Wagen abgehangen, mit Hilfe eines Strickes aus der mißlichen Lage befreit, wieder angehangen - und weiter ging es.

Paul Gallenkämper übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden                  Mon. 10. Nov. 1980

Norbert Jöcker übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden                         Mon. 02. Feb. 1981
und wird auch Präsident der DiFiBi

Bandaufnahme für den Rosenmontags-Wagen                                Mon. 16. Feb. 1981   Eckehardt Kuschmann   Hörsaal I
Der 16.02. brachte eine Kasetten-Probe im H1 mit Eckehardt. Die Aufnahme gelang uns gut und somit hatten wir auch schon die Musik für den Karnevals-Wagen.
Dieser wurde zum 1ten Mal in eigener Regie hergestellt. Absoluter König auf der Baustelle bei unserem Sangesbruder Bern-hard Jochum in Sendenhorst war er selbst. Jeden Nagel, jede Schraube, jedes Brett gab er eigenhändig aus und mahnte dauernd zur Sparsamkeit. Herry Heitbrock nahm sich das so zu Herzen, daß er beim Anstrich des Fasses einige Sprossen der Leiter schonen/nicht benutzen wollte. Dieses rächte sich fürchterlich und endete mit dem Verlust eines Eimers Anstrichfarbe, eines Pullovers, eines Hemdes, einer Hose und ein Paar Schuhen. Trotzdem wurde es ein schöner Wagen und wir bekamen sogar einen 3ten Preis dafür.    
Eckehardt Kuschmann hat bis zu seinem Tod, im August 1998, uns tontechnisch bei allen Auftritten betreut. Auf Eckehardt war immer Verlaß. Er war ein ruhender Pohl in der größten Hektik.
1982.04.23.fete.braustueb_l.josef_dirigiert     Nachfeier der BK mit Damen                                           Fre. 23. Apr. 1982   18.00 Uhr   MS - Germania Braustüb'l
Wie Serge Jarof bei den Don-Kosaken, ist Josef Feldhaus  als Vizechorleiter im Rheingold geachtet und gelitten, in seinem Dirigat unerreicht. Wenn seine zarten Hände in Grundstellung gehen, traut sich kein Rheingolder, auch nur einen Muck's von sich zu geben. Josef hat auch in unserer Anfangszeit die Erkennungsmelodie und den Text dazu kreiert.
1982.04.23.fete.braustueb_l.schlenkhof_ehrenbierk_bf23     1tes Ehrenmitglied          Rita Schlenkhoff                          Fre. 23. Apr. 1982   18.00 Uhr   MS - Germania Braustüb'l
Ein außerordentlich großer Erfolg wurde die Karnevalsnachfeier. Bei dieser Gelegenheit wurde Frau Schlenkhoff,   Werbeleiterin und unsere Ansprechpartnerin bei der Germania Brauerei, zum Ehrenmitglied der „Fidelen Bierkutscher “ ernannt. Ich glaube, ein guter Zug unsererseits.   
1984.01.12._hell_die_glaeser_klingen_cover_a     Freudenthal 150 Jahre     1983.schallplatten___meine_abrechnung.1_2   1983.schallplatten___meine_abrechnung.2_2                                     Sam. 00.Nov. 1982   20.00 Uhr   MS - Rathaus-Festsaal  
Im laufe dieser Jubiläumsveranstaltung führten Inge Schwickert und Karljo Bloech an der Theke im Vorraum des Rathaus-Festsaales ein intensives Gespräch mit Frau und Herrn Preußners / Direktor der Germania-Brauerei, über die unbedingt sicher zu stellenden Rechte unserer Karnevalsschlager durch Verlegung der Noten oder durch Erstellung einer Schallplatte. Der Erfolg des Gespräches zeigte sich bei der Peitschenverleihung am 10. Januar 1983. Die Schallplatte „Hell die Gläser klingen“ war gebore

Horst Hunsemann wird Präsident der DiFiBi                                           Mon. 21. Feb. 1983
1984-02.09-narrenkappe  Bierkutscher - Narrenkappe                                                 Don. 09.Feb. 1984        
Seit Gründung übrigens tragen „Die Fidelen Bierkutscher“ außer ihrer karakteristischen Lederschürze weder Orden noch Karnevalsuniformen. Ab sofort ändert sich das. Die „Bierkutscher“ können sich künftig bei besonderen Anlässen mit einer Narrenkappe schmücken.
1984.05.12_difibi_doenekes_damaschke_4     Dönekes, Lieder und nicht ganz jugendfreie Witze   1984.05.12_difibi_doenekes_damaschke_9  Sam. 12. Mai 84   MS-Wolbecker Str. Kl-ga. „Damaschke“
Bierkutscher und auch Rheingolder, wie immer reich an Ideen und Einfällen, arrangierten im Vereinshaus der Gartenanlage „Damaschke“ - Adolf Winkelmann geht dort seinem Hobby und Beruf nach - einen Kamerdschaftsabend.         Im Laufe der Vereinsjahre waren eine Reihe von lustigen Liedern, Gedichten und Geschichten von Sangesbrüdern vorgetragen, aber auch wieder vergessen worden. Das sollte sich an diesem Abend ändern!     Wir hatten unsere Orgel einschließlich Chorleiter Karl-Heinz Keller und auch Eckehardt Kuschmann - Tontechniker bei unseren öffentlichen Auftritten - mitgebracht um das Ganze auf Band zu konservieren.     Es war ein herrlicher Abend. Essen und Trinken war reichlich vorhanden, was konnte da noch schief gehen.

Das Ende der Germania Brauerei                                                      1984

Nach der Fusion mit der Dortmunder Union-Brauerei kommt es zu Fertigungsverlagerungen nach Dortmund. Unternehmensverluste und Personalreduzierungen leiten den Niedergang des Unternehmens ein.
Auch die Einführung eines neuen Bieres (Pils 2000) kann den negativen Trend nicht aufhalten.
1984 werden Produktion und Abfüllung geschlossen. Viele Mitarbeiter werden entlassen.

Panne in Osnabrück                                                                          Son. 19. Jan. 1986   17.00 Uhr   Osnabrück - Stadthalle
Zwei Auftritte am 19.1. in der Stadthalle zu Osnabrück. So waren wir informiert worden. Voller Zuversicht erwarteten wir wie immer gegen 16.30 Uhr zum ersten Auftritt den so liebgewonnenen Schlachtruf: „Leute, Leute fertigmachen zum Auftritt“. Doch er erschallte nicht!     Konnte er auch nicht! Zur Verblüffung aller fehlte Präsident Horst Hunsemann. Doch der war in guter Gesellschaft, denn auch Chorleiter K.-H. Keller und P. Gallenkämper glänzten durch Ab-wesenheit. Schuld daran hatten allerdings die Sangesfreunde des Polizeichores. Ihr Vize, Klaus Haake, hatte zur Silberhochzeit geladen und die zog und zog sich hin. Den zweiten Auftritt glichen wir durch einen gekonnten Vortrag wieder aus und die Osnabrücker Verantwortlichen waren einigermaßen zufrieden.

Prinzen-Treffen - NRW                                                                      Din. 28. Jan. 1986  Auerbachkeller Dortm.Union-Brauerei
Am 28.1. folgte der, für unsere Begriffe, wohl beste Auftritt der „Fidelen Bierkutscher“ seit der Gründung vor 15 Jahren. Die Anfahrt zum „Auerbachkeller“ der Dortmunder Union Brauerei, denn dorthin begleiteten wir die münsterische Prinzengarde, begann schon mit einer Verspätung und der Angst, nicht mehr genug zu Trinken und zu Essen zu bekommen. Laut Horst Hunsemann sollte es schon um 23.00 Uhr wieder heimwärts gehen. Nach einer kleinen Vorspeise vom vorzüglich hergerichteten kalten Buffet, erfolgte ein grandioser Auftritt, der den Auerbachkeller erschüttern ließ und den Beifall der anwesenden Garden aus dem ganzen Nordrhein-Westfalen fand. Danach nochmals essen, Bier trinken und alles wieder von vorne. Detaillierten Beobachtungen zufolge entfielen auf Horst Hinzke und Jürgen Hemesath je:            
        6 Teller Rindfleischsuppe        2 Schnitzel        8 Hähnchenschenkel                       
        1/2 Pfund kalter Braten          2 Kg Salate       Unmengen von Zwiebelbrot            
        und 1 - 2, es können auch 3 gewesen sein, Bier.
Jürgen schien es am besten zu verdauen, denn während der Heimfahrt zog er bei seiner Parodie auf bekannte Schauspieler alle Register seines Könnens und das Gejohle im Bus nahm kein Ende, zumal sich auch noch der Busfahrer kräftig ins Zeug legte, hatte er doch beim Auffinden der Dortmunder Brauerei erhebliche Schwierigkeiten gezeigt und versuchte nun krampfhaft und kompliziert eine Entschuldigung loszuwerden.
Und all dies geschah am 51ten Geburtstag unseres Vorsitzenden Norbert Jöcker.

Karnevals-Sonntag        Rundgang der Bierkutscher                             Son. 09. Feb. 1986          mit Morgenandacht im Bahnhof
Mit 13 Sängern begannen wir unseren obligatorischen Frühschoppen. Beim „Grillmeister“ in der Windhorststraße (Kupfergrill) fehlte allerdings der „Tränengasversprüher“ aus dem letzten Jahr mit seinen Salven. Doch dafür sorgte einer der unsrigen für wahre „Lachsalven“. Ihn hatte es voll(l) erwischt. Wie er vor der Theke hing war schon köstlich anzusehen und mit welcher Artistik, ja grotesken Verrenkungen er versuchte, die Curry-Wurst von Horst Hahns Teller zu fischen, ist einfach nicht zu beschreiben. Und dann der anschließende Gang zum eilig herbeigerufenen Taxi. Gestützt von zwei Sangesbrüdern begab er sich auf die zu bewältigende 5 Meter-Distanz. Wie ein neugeborenes Fohlen beim Versuch Aufzustehen, unterlag er dauernder Knieeinbrüche und benötigte für diesen Weg sage und schreibe exakt 11 Minuten.
Überhaupt, dieser Frühschoppen brachte so allerlei Erlebtes mit sich. So entdeckte Horst Hahn einen herrenlosen BMW mit offener Tür und laufendem Motor. Am liebsten wäre er direkt nach Füchtenhans gefahren, nutzte diese Möglichkeit aber nicht und gab sich mit einer Sitzprobe zufrieden. Allerdings lud er auch die anwesenden Sangesbrüder ein, doch Platz zu nehmen. Gesagt, getan und schon eilte ein irrer Typ, wahrscheinlich der Besitzer, heran und übernahm nach langem Palaver und in Panik den Wagen und vergaß vor lauter Aufregung bei der Abfahrt die Türen des Fahrzeugs zu schließen. Er hatte wohl mehr Pils intus, als wir alle zusammen.

„Bierkutscher packen ein“                                                                 Don. 15. Jan. 1987                            
H.-P. Etzkorn schrieb in der MZ
Viele Sänger sind „verstimmt“        Alle Karnevalstermine abgesagt    
Für die „Fidelen Bierkutscher“, humorvolle Sängertruppe im münsterschen Karneval, ist die Session schon am kommenden Montag beendet. Bevor es richtig los geht, haben die „Bierkutscher“ alle 15 geplanten Auftritte abgesagt. Repräsentant Horst Hunsemann bot seinen Rücktritt an.
Hintergrund. Wegen Krankheit und Kur fallen wichtige Solosänger aus. Hunsemann ist deshalb gegen närrische Aktionen. „Lieber garnicht auftreten, als schlecht singen. Wir verlieren sonst unseren guten Ruf.“
Ein Teil der 30 Aktiven sieht das anders, sie sprachen sich in längeren und sehr hitzig geführten Diskussionen für die Auftritte aus. Es geht nicht nur um die Zusage vereinbarter Termine, natürlich werden dem in Lederschürzen auftretenden Männerchor auch einige Tausend Mark durch die Lappen gehen. Hunsemann: „Eine Durststrecke, da müssen wir durch.“
Sein Rücktrittsgesuch wurde nicht angenommen, er wird also noch im Amt bleiben. Ursprünglich hatten die „Fidelen Bierkutscher“ am letzten Samstag im Rahmen der Prinzenproklamation für Stimmung sorgen sollen. Der Termin mußte aber wegen „Personalnot“ kurzfristig gestrichen werden.

15te Peitschenverleihung                   29. H. Müller 30. W. Eichel         Mon. 11.Jan. 88               MS - Großer Kiepenkerl - I
H.-P. Etzkorn schrieb in der MZ    
Erstmals war das „Alte Brauhaus Kiepenkerl,“ Mutterhaus der Germania Brauerei und neuerdings auch „Iserlohner“-Quelle, Treffpunkt eines erlesenen Kreises hochdekorierter Karnevalisten. Mit einer humorvoll vorgetragenen Parodie, in der von Tennis-Sternchen Steffi bis Polit-Lokalmatador Möllemann viele „VIP's“ liebevoll durch den Kakao gezogen wurden, gefielen die Sangesbrüder der „Fidelen Bierkutscher“.     Nach einjähriger Abstinenz von der Narren-Bühne sind die deftigen Jungs in ihren derben Lederschürzen unter der neuen Regie von Frank Graczol wieder eine echte Bereicherung der „Fünften Jahreszeit.“

Bierkutscher haben sich von Rheingold getrennt                             Mon. 22. Aug. 1988    
Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Vereinslokal Füchtenhans wurde an diesem Abend  die Trennung der beiden Vereine - Bierkutscher und Rheingold - beschlossen.
Neuer 1. Vorsitzender des Quartettverein Rheingold wurde Paul Gallenkämper.
1988.08.22.bild_bei_hegerskamp_transp_     Erste Gesangstunde                                                           Mit. 05. Okt. 1988                                 
Unter der Leitung von Chorleiter und Kapellmeister Frank Grazcol fand an diesem Abend in der Gaststätte Hegerskamp die erste Gesangstunde statt. Man hatte sich - wie Horst Hunsemann - als Präsident -  es nennt - zur konstituierenden Versammlung getroffen. Die Bierkutscher hatten sich zahlenmäßig verkleinert und bestanden jetzt aus 11 Sängern.

Das Bier schmeckt uns bei Tag und Nacht - nur heißt es jetzt Iserlohner.           1989
Mit dem Wechsel des Direktors Egbert Preußners von Germania zur Iserlohner Brauerei wechselten auch wir den Sponsor.

Jürgen Hemesath löst Paul Gallenkämper als 1. Vorsitzenden ab.             Mon. 22. Jan. 1990

Dieter Boomgaren löst Jürgen Hemesath als 1. Vorsitzenden ab.              Mon. 17. Jan. 1994

Chorleiter Wechsel - Bierkutscher und Rheingold wieder vereint            
Am 08. April 1991 hatte Chorleiter Peter Kapeller das Dirigat bei Rheingold übernommen und kurz darauf auch bei den Bierkutschern.

4ter Chorleiter Wechsel                                                                     Son. 01. Jan. 1995    
Chordirektor ADC Karl-Heinz Keller ist wieder Rheingold- und auch Bierkutscher-Dirigent. Auf zu neuen Taten. Für den Karneval ist er einfach der Beste.                        
H.-P-Etzkorn von der MZ schreibt:    
Die singenden Lederschürzen-Jungs haben wieder ihren „Bundestrainer“ an Bord, unter der Leitung von Karl-Heinz Keller begeisterten die Bierkutscher mit Evergreens und neuen Kompositionen.

Prinzenball   100 Jahre Prinzengarde      Prinz Bernd I. Thiekötter       Sam. 13. Jan. 1996               MS-Hotel Mövenpick
Wir, „Die Fidelen Bierktscher“ waren erstmals dabei. Das kurzfristig umgestellte Programm in Pottpourrie-Folge - eine Spezialität unseres Chorleiters Karl-Heinz Keller - kam an und riß die Gäste von den Stühlen.
Unser 1.Vorsitzender (Dieter Boomgaren) nutzte die Gelegenheit, einmal seine Lieblingssängerin Vicky Leandros aus nächster Nähe zu sehen. Er blieb bis zum Schluß der Veranstaltung und kam freudestrahlend - mit einem Autogramm von Vicky - gegen 0.30 Uhr bei Füchtenhans an und gesellte sich zu uns. Ob er am kalten Buffet teilnehmen durfte. hat er uns aber nicht verraten.     Unser Sponsor - Brauereidirektor der Iserlohner Brauerei - Egbert Preußners mit seiner Gattin nahm - wie alle Ballteilnehmer - in eleganter Kleidung aus dem Jahr 1896, an diesem festlichen Ereignis teil.

9te Messe der Karnevalsfreunde             I. Teilname der DiFiBi           Son. 04. Feb. 1996   10.00 Uhr    Dom
Wildfremde Leute bekundeten ihre Ergriffenheit. So etwas hatte man den Fidelen Bierkutschern wahrscheinlich nicht zugetraut.    
WN schreibt: Etwas ernster, aber dafür um so feierlicher ging es beim Gottesdienst zu, bei dem - den „Fidelen Bierkutschern“ sei Dank - die Karnevalisten auch musikalische Akzente setzten.
1998.glas_25_jahre_1   1997.11.30._jubilaeums_einladung.1_2   25 Jahre Fidele Bierkutscher                                            Son. 30. Nov. 1997   10.30 Uhr   MS - Paohlbürgerhof
„Die Fidelen Bierkutscher“ wurden geehrt. 25 Jahre mit Höhen und Tiefen im westfälischen Karneval eine stolze Zeit. Präsident und Geschäftsführer Horst Hunsemann und Horst Hahn, hatten hervorragende Organisation betrieben und ein voller Paohlbürgerhof krönte ihre Bemühungen. Alles was Rang und Namen im Karneval hat, war anwesend. Von unserer Oberbürgermeisterin Marion Tüns bis Ziehvater Ronny Schnitker.    
Als Höhepunkt des Vormittags konnte Horst Hunsemann der Multiple Sklerose Gesellschaft, Ortsvereinigung Münster und Umgebung e.V. einen Scheck über 2.500 DM überreichen.

Horst Jöcker löst Dieter Boomgaren als 1. Vorsitzenden ab.                    Mon. 19. Jan. 1998

cd_huelle___komm__ein_bisschen   Komm ein bißchen näher ran                                                Die. 16. Jun. 1998    
Unter der verantwortlichen Leitung von Chorleiter Karl-Heinz Keller ist eine IIte Schallplatte entstanden. Mit von der Partie sind die „Poco curioso“, eine elfköpfige weibliche muntere Gesangstruppe aus Emsdetten.
2001.02.25.bierdeckel_wagenbau   Karnevals-Sonntag                                                              Son. 25. Feb. 2001               Rundgang der Bierkutscher
Wie immer - furchtbar. Aber, er brachte auch etwas Gutes, nämlich, dank Horst Hahn wurde nach 20 Jahren der Abstinenz wieder ein Karnevals-Wagen in Angriff genommen.    
Nach dem legendären Karnevals-Wagen (Bierfaß) von Bernhard Jochum zum Rosenmontagszug 1981 - unter dem Motto-„Miß(t)wirtschaft“ nahmen „Die Fidelen Bierkutscher“ nach 20 Jahren den Versuch auf zum 30jährigen Bestehen einen eigenen Karnevals-Wagen zu erstellen.

Vorstellung Peitschenträger 2002   59. H. Rath       60. F. Schetter      Din. 20. Nov. 2001               MS - Großer Kiepenkerl
Horst Hunsemann, Präsident der Bierkutscher, gab bei der Peitschenkandidaten-Vorstellung gleichzeitig einen „Rückzug auf Raten“ seiner singenden Lederschürzen-Jungs bekannt. Aus Altersgründen soll in der kommenden Session die „Tingelei durch alle Säle“ beendet werden, die beliebte Truppe wird aber auch künftig für Sonderveranstaltungen (z.B. Narrenmesse im Dom oder WDR-Gala mit dem Bürgerausschuß) parat stehen    
In der kommenden Session werden die Bierkutscher auch keine neue Parodie präsentieren, sondern den Narren ein Potpourri beliebter Münster-Melodien bieten. Auch künftig soll jährlich gemeinsam mit der Iserlohner Brauerei die renomierte Peitschen-Auszeichnung verliehen werden.

Horst Jöcker tritt als 1. Vorsitzender zurück                                          Mon. 22. Jul. 2002

Interne Verleihung des Bierkutscher-Karnevalsorden an die Sänger   Mon. 11. Nov. 2002     MS - Vereinslokal-Füchtenhans
Am 11.11. 2002 überraschte uns Horst Hahn nach der Gesangstunde mit einer Auszeichnung für die vergangenen 30 Jahre „Fidele Bierkutscher“. Jedes Vereinsmitglied erhielt aus seiner Hand einen von ihm entworfenen Orden der „Fidelen Bierkutscher“. Ein Meisterstück, kann man nur sagen.

Ansprache - Horst Hahn.    
fidbierk_orden_2
In meiner Eigenschaft als Geschäftsführer der „Fidelen Bierkutscher“ erlaubt mir bitte einige Worte,
die für mich wichtig sind
und somit aufgeschrieben sind.
Obwohl ich kein ordengeiler Typ bin, habe ich in der letzten Jahreshauptversammlung den Wunsch geäußert,
nach 30 Jahren aktiven  Narreteigesang einen eigenen Karnevalsorden herauszubringen.
Dank an Boomi; Dieter hat den ersten Kontakt zur Werbeagentur hergestellt, so daß ich die Sache anpacken und durchziehen konnte.
Für mich ein Orden der vom Design gelungen, bestimmt begehrt sein wird und auch noch für lau ist.
Apropos: Ja, wenn für lau, dann jau!
Ein Karnevalsschlager von Norbert, der als Markenzeichen der Bierkutscher, auf dem Orden verewigt ist.
Vielleicht denken einige, es ist ja nur ein Karnevalsorden - Stimmt - aber für mich bedeutet er mehr.

Horst überreichte dann jedem Sänger einen Orden und versäumte es nicht die passenden Dankesworte zu übermitteln.    
Horst fuhr dann in seiner Ansprache fort.

Ein 30jähriger fideler Bierkutscher zu sein, macht mich zu einem glücklichen Rheingolder, der optimistisch nach vorne schaut.
Mein Appell ist: Daß wir uns trotz stark reduzierter Auftritte in altbewährter Weise präsentieren und optimal verkaufen.
Laßt uns selbstbewußt den über uns verstreuten Konfettiregen genießen,
bevor uns irgendwann von selbst die Goldene Peitsche aus der Hand fällt.

2003.02.22.wagenbau-horst
       Helau  -  Horst Hahn  
 
Ordensvorstellung bei Thiekötter                                                     Fre. 10. Jan. 2003          H.-P. Etzkorn schrieb in der MZ
2003.01.10.mz-sonderorden2_23cb2    Fidele Bierkutscher sind 30 Jahre aktiv            Limitierter Sonderorden zum Jubiläum    
Die singenden Jungs in ihren grünen Lederschürzen sind ein Begriff im münsterschen Karneval, manch närrische Großveranstaltung wird durch den fulminanten Auftritt der stimmgewaltigen Fidelen Bierkutscher erst richtig schön. Zum Dreifach-Jubiläum (30jähriges Bestehen, 30. Bühnenjubiläum und 30. Verleihung der Goldenen Peitsche an OB Berthold Tillmann und BWK-Schatzmeister Karl-Heinz Schäfer) stiftete der Unternehmer, Generalprinzmarschall, Ehrenbierkutscher und Peitschenträger Bernd Thiekötter mit seiner Frau Bärbel den Bierkutschern einen Jubiläumsorden. Bierkutscher-Präsident Horst Hunsemann gestern bei der offiziellen Präsentation des Schmuckstückes: „Das ist unser erster und warscheinlich auch letzter Orden!“ Die unter der Germania Brauerei gegründete und durch die Iserlohner Brauerei nahtlos fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen dem Männerchor und dem Braukonzern liegt durch die gestern bekanntgewordene Schließung des Sauerländer Brauhauses unweigerlich in den letzten Zügen.
Die Idee für den tollen Jubiläumsorden hatte Bierkutscher-Geschäftsführer Horst Hahn, realisiert wurden die Entwürfe durch das Design-Büro Sandner & Kröger. Franjo Kröger hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Prinzen- und Gesellschaftsorden in Münster gestaltet. Der Jubelorden in einer exklusiven Auflage von 200 Exemplaren wird am kommenden Montag im Großen Kiepenkerl an auserwählte Peitschen-Gäste verliehen. Im Mittelpunkt des kleinen Schmuckstücks steht der Pferdekutschen-Bierwagen, ein Faß und der Titel eines der bekanntesten Bierkutscher-Evergreens („Wenn für lau, dann jau“).

Jürgen Hemesath wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.                             Mon. 20. Jan. 2003

Kündigung K.-H. Keller                                                                      Mon. 05. Sep. 2005            MS - Vereinslokal-Hubertihof
Wegen der ganzen Unruhen im Quartettverein stimmten am 05.09. die anwesenden Sänger über eine Weiterverpflichtung von K.-H. Keller ab. Karl-Heinz Keller wurde zum 30. 09. 05 gekündigt.
       
Am 01.10.2005 wurde unser ehemaliges Vereinsmitglied Udo Lünnemann (22.03.68 bis 01.04.74) als neuer Chorleiter verpflichtet.    
Es folgte eine Vorstandssitzung am 05.10.05 bei unserem passiven Mitglied Erich Hälker in dessen Gaststätte.

      Haupttagespunkt:                    
        1)    Soll die Verleihung der Goldenen Peitsche“ und die Messe im Dom auch in den nächsten Jahren durchgeführt werden ?                    
        2)   Keine Beteiligung der „DiFiBi“ bei Festen der KG's im münsterschen Karneval (tingeln)?           
                   Die Abstimmung der 9 Vorstandsmitglieder über HTP 1) und 2) ergab folgendes Ergebnis.                                    
                         Mit „Ja“ stimmten 8 Vorstandsmitglieder.                                    
                         1 Vorstandsmitglied enthielt sich der Stimme.

Die erste Gesangsstunde der Rheingolder mit Udo Lünnemann fand am 10.10.05 statt 

Damit es auch im Karneval weiter ging, wurde Frank Graczol für den Auftritt am 09. Jan. 2006 im Mühlenhof - Verleihung der „Goldenen Peitsche“ - als Chorleiter verpflichtet.
2006.02.12_dom   19te Messe der Karnevalsfreunde XI. Teilnahme  DiFiBi      Son. 12.Feb. 06   10.00 Uhr   Dom
Weihbischof Franz-Peter Tebartz-van-Elst zelebrierte das Pontifikalamt für den erkrankten Bischof Reinhard Lettmann. Viel Applaus erhielten „Die Fidelen Bierkutscher“ unter der Leitung von Udo Lünnemann, sowie das Kolping-Blasorchester Albersloh, die die Messe gemeinsam mit Domorganist Thomas Schmitz musikalisch gestalteten.

Rosenmontag - XVI-09                                                                     Mon. 27.Feb. 06   13.11 Uhr   Hindenburgplatz
     Das Motto:        „Vorfahrt für die Fröhlichkeit“
Neunte Teilnahme am Umzug der BK mit eigenem bei Rolf Jungenblut aufgefrischten Wagen. Insgesamt ist es unsere XVI. Teilnahme und Horst Hahn hat zum V. mal die Gesamtleitung.     Unser Motto:    „33 Jahre Fidele Bierkutscher“
2006.02.27._1_rosenm.5166_20   Das war nun auch unsere letzte Teilnahme am Rosenmontagszug. Der Wagen wurde anschließend an unseren Vereinswirt -Tomislav / Thomas Zivanovic- für 750,- € verkauft.

Gravierende Änderungen gab es für die Bierkutscher am Ende der Session 2005/2006

Austritt Horst Hunsemann     Schriftliche Kündigung                           Mon. 12.Mär. 06        
Vorausgegangen war ein Artikel in der WN unter Mitwirkung von Horst Hunsemann, mit dem eine Reihe von Sängern nicht ganz einverstanden waren.

28 Jahre hatte die Organisation in den bewährten Händen von Horst Hunsemann gelegen. Horst war unermüdlich bei der Sache. Verträge abschließen, die Truppe zusammenhalten, (was bei bis zu 30 Individualisten und Besserwissern oft nicht leicht war) Auf- und Abbau der Bühne, transportieren und Tragen der Instrumente, fachgerechte Einstellung der vereinseigennen Mikrofonanlagen usw.
Ein Mammutprogramm. Toll gemacht!                nojö


Franko Angenendt                Erste Gesangstunde                                Mon. 19.Jun. 06            
Rheingold und auch die Bierkutscher haben schon wieder einen neuen Chorleiter. Franco war in all den Jahren schon häufiger unser stellvertretender Chorleiter. 
2006.08.22.hahn_mit_andenken   Horst Hahn                                        
Unser langjähriger Geschäftsführer hat seinen verantwortungsvollen Posten zurückgegeben. Schade, er war für mich immer der richtige Mann am richtigen Platz. Wie sehr ihm, dem Mitgründer, die Bierkutscher am Herzen liegen, beweißt das Bild am Besten.

Heinz Kenter     Zur Session 2006/2007 bekamen wir dann einen neuen Sprecher der Bierkutscher - Heinz Kenter.

2007.01.15._eintrittskarte   2008.01.07_peitsche_urk.harbaum   34te Peitschenverleihung                                             Mon. 15.Jan. 07                   MS - Mühlenhof - IV
            70. Fritz Krüger                          71. Rolf Jungenblut                  
            14. Ehrenmitgl. Peter Michaelis    15. Ehrenmitgl. Christian Ilske                                    
WN -wsch- schreibt:                
Carola Dollhügel packt aus . . . . . Wenn eine Bardame in die Bütt steigt          2007.01.15.k-h.dullberg.laudatio
Eigentlich sollte er nur eine Laudatio auf den neuen Peitschenträger halten. Aber was Karl-hans Dülberg daraus machte, geriet gestern Abend zum „Top-Act“ einer Karnevalsveranstaltung, die gewiß in die geschichte der Fidelen Bierkutscher eingehen wird. Dülberg, Prinz Karneval des Jahres 1990, war in ein Madame-Gigi Kostüm geschlüpft, stieg als alternde Bardame Carola Dollhügel in die Bütt und plauderte dann genüßlich aus dem Nähkästchen -bevorzugt über die vermeintlichen Besuche anwesender Honorationen und Würdenträger in ihrem Etablissement. Natürlich und vor allem kam Carola Dollhügel auf Rolf Jungenblut (51) zu sprechen, der 1997 Prinz Karneval war, seit 2001 Präsident des Bürgerausschusses Münsterscher Karneval ist und gestern Abend im Gräftenhof des Freilichtmuseums Mühlenhof die Goldene Peitsche der Fidelen Bierkutscher erhalten sollte. Doch bevor es soweit war, wurde Rolf Jungenblut von der schrill-schrägen Carola nach allen Regeln der Kunst durch den karnevalistischen Kakao gezogen. So erfuhren die versammelten Würdenträger unter anderem, warum Jungenblut seinen Maler- und Glaserbetrieb dereinst um die Sparte Gerüstbau erweiterte:„Dann konnte er den Mädchen auch von außen in die Fenster schauen.“ Und natürlich wärmte die dolle Bardame noch mal die alte Geschichte aus Jungenbluts Prinzenjahr auf -als plötzlich ein paar alte Illustrierten-Fotos auftauchten, die das neue Narrenoberhaupt als fröhlichen Nackedei zeigten..... Am Ende gab es Standing Ovations für Dülbergs Dollhügel-Dame. Bliebe noch zu erwähnen, daß sich auch die Fidelen Bierkutscher an diesem Abend in Hochform präsentierten - und u.a. mit einer pfiffigen „Schwanen-Ballade“ begeisterten.
2008.weste   Neu war auch unser Äußeres. Wir trugen jetzt statt Lederschürzen grüne Westen.

b.thiekötter   Neue Sponsoren gefunden                                                                   Die. 02.10.2012
Finanzielle Probleme unseres Sponsors - Iserlohner Brauerei - führten dazu, daß wir einen zusätzlichen Gönner benötigten. Druckereibesitzer Berrnd Thiekötter - unser Ehrenbierkutscher 1998 und Peitschenträger 2000 - wird sich an den Kosten beteiligen. Ebenfalls werden die Gesellschaften mit 20 Euro zur Kasse gebeten.

chronik/1974_78._g.wolters   2007.06.09._mz.dr.wolters_todesanz   Dr. Gottfried Wolters     * 15.05.1913        † 09.06.2007        Peitschenträger 1974    
Wir, „Die Fidelen Bierkutscher“ trauern um unseren Freund und Förderer, den Initiator, Sponsor und ersten Empfänger der „Goldenen Peitsche“ Brauerei Direktor a.D. Dr. Gottfried Wolters. Wer weiß, was aus den damaligen „Maroditen“ geworden wäre, wenn er uns bei der Gründung nicht so tatkräftig unterstützt hätte.       
WN -schreibt:           
Verdienter Bürger Dr. Gottfried Wolters starb mit 94 Jahren.     Kurz nach Vollendung seines 94. Lebensjahres ist am Wochenende Dr. Gottfried Wolters gestorben. Für viele ältere Münsteraner ist sein Name noch immer eng mit der Germania Brauerei verbunden, bei der er drei Jahrzehnte lang eine führende Rolle spielte.    
Wolters, gebürtiger Rheinenser, war von Haus aus Jurist. Nach der Assessorenzeit ließ er sich in Münster als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht nieder. Und fast gleichzeitig trat er in den Vorstand der Germania Brauerei F. Dieninghoff ein.    
30 Jahre lang hat er die Geschicke dieser münsterischen Brauerei entscheidend geprägt. Unter seiner Ägide konnte das Unternehmen den Jahresausstoß von 50 000 auf mehr als 7000 000 Hektoliter steigern und das Liefergebiet erheblich ausdehnen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Rheingold          Jahreshauptversammlung                                      Mon. 20.Jan. 2014             Hubertihof-Maik Pöpping
Jürgen Hemesath - am Mon. dem 20. Jan. 2003 zum 1. Vorsitzenden gewählt - gab nach 11 Jahren seinen Posten ab.
Einstimmig wurde Michael Bolle als sein Nachfolger gewählt.

Iserlohner ist pleite! Erneuter Bierwechsel.                                       Mon. 31.März. 2014
Nach der vorläufigen Eigenverwaltung hat das zuständige Amtsgericht das Insolvenzverfahren am 1. Februar 2014 eröffnet und den bisherigen vorläufigen Sachwalter zum Insolvenzverwalter bestellt. Am 31. März 2014 wurde die Produktion in Iserlohn eingestellt, nachdem ein Verkauf der Brauerei nicht zum Abschluss geführt werden konnte.

c.cramer     Närrische Grundversorgung gesichert                                              Mit. 29.Okt. 2014
Nun steht es fest: Bei allen karnevalistischen Großveranstaltungen in der Stadt wird ab 11. Nov. 2014 „Warsteiner“ ausgeschenkt. Gleichzeitig wurde beschlossen, die Verleihung der Goldenen Peitsche für die nächsten 5 Jahre finanziel zu unterstützen. Auch Bernd Thiekötter wird  sein Sponsoring fortsetzen. Aber, die 20 € für Essen und Trinken bleiben.

neue kluft   Erstmals ganz in Schwarz                                                                 Mon. 12.Jan. 2015
Das Outfit hatte den „Men in Black“ die Warsteiner-Brauerei verpaßt - wie Ralf Repöhler von den WN schreibt.

etzkorn urkunde   Und - man höre und staune - Helmut P. Etzkorn, der langjährige Reporter der MZ und heute auch der WN, ist endlich Ehrenbierkutscher geworden.





Die drei Stationen der Peitschenverleihung

germania brauerei-braustüb'l     2007.08.12.braustueb'l

Hier, an der Grevener Straße 91 war am 11. Januar 1974
die erste Verleihung der
„ Goldenen Peitsche “.


Ausgezeichnet wurden an diesem Nachmittag bei einem zünftigen Dämmerschoppen
Brauereidirektor Dr. Gottfried Wolters
und Dipl. Ing. Architekt Ronny Schnitker


29 „Goldene Peitschen“ wurden in 14 Jahren im „Braustüb'l der Germania Brauerei an
„Ehrwürdige Honoratioren“ des münsterschen Karnevals und „Persönlichkeiten des
öffentlichen Lebens“ überreicht.
Im Jahre 1987 kam dann ein, nicht nur für uns trauriges Ende der Germania Brauerei und damit
auch die Schließung des Braustüb'ls. aus dem in der Folgezeit die Leeze wurde,
ein Bierlokal für die jüngere Generation mit moderner Musik.


Zweite Station „ Altes Gasthaus Großer Kiepenkerl “

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Hier, im Stammhaus der Germania Brauerei,
fanden wir  mit Unterstützung von
Brauereidirektor Egbert Preußners ein neues Zuhaus.
Es war zwar etwas eng, aber sehr gemütlich.
In 16 Jahren wurden hier 34 „Goldene Peitschen
  und eine „Goldene Peitsche Ehrenhalber“ verliehen.


„ Dritte Station „ Gräftenhof “

muhlenhof graftenhof muhlenhof bockwindmuhle

Hier, im „Gräftenhof“ des „Mühlenhof-Freilichtmuseum“, schlugen wir am 26. Jan. 2004 unsere Zelte auf.
Warlich der richtige Platz für solch eine Veranstaltung.
Wo passen „Grünkohl mit Mettendchen“ besser hin als hier, wo es noch ein richtiges Herdfeuer, mit Blick in den Himmel gibt,
einen echten Kiepenkerl und Fraulüh, wecke dat Iärten up'n Dischk brängt.
Für rund 200 Gäste, die es im laufe der Jahre geworden sind, war der Große Kiepenkerl zu klein geworden.
Bis  Januar 2013 wurden im Gräftenhof in 9 Jahren 18 Peitschen-Ehrungen vorgenommen.


A B G E S A N G

2008

Der Wille ist da, aber die Stimmen lassen doch langsam nach und so haben wir schon vor einigen Jahren das „tingeln“,
wie wir es nannten, aufgegeben, lediglich die Peitschenverleihung und die Karnevals-Messe im Dom
sollen nach Möglichkeit noch mitgestaltet werden.

Heinzi Koch mußte aus Krankheitsgründen aufgeben.


Gestorben sind von den Gründungsmitgliedern:

1. Hans Westhoff * 03.06.1938 / † 07.04.1974, 2. Paul Scheffer * 02.02.1917 / † 13.07.1985,
3. Josef Feldhaus * 26.11.1909 / † 25.04.1993, 4. Bernhard Jochum * 26.03.1935 / † 22.09.1995,
5. Willi Pohlschmidt * 19.12.1932 / † 17.11.2002, 6. Helmut Günther * 18.05.1934 / † 03.12.2011,
7. Heinzi Rickmann * 24.03. 1931 / † 30.11.2012

Die heute noch lebenden Gründer der „Maroditen“ später „Die Fidelen Bierkutscher“


chronik/keller.kh
Mitbegründer der
„Fidelen Bierkutscher“
Karl-Heinz Keller.

Der gelernte Musiker, Kapellmeister und Chordirektor ADC widmete sich dem Chor 26 Jahre mit großem Engagement und viel Freude an der Sache.

2007.08.20.6_gruender.hubertihof


Seine Arrangements der von Helmut Günther, Dieter Boomgaren, Eugen Hunsemann und Norbert Jöcker verfaßten Texte der Parodien und Schlager waren teilweise bis zu 8stimmig gesetzt.Seine exelente Einstudierung und perfekte Klavierbegleitung trugen maßgeblich zu den Erfolgen der Gesangstruppe bei.
                    nojö

v.l. 1. Norbert Jöcker 2. Horst Hahn 3. Horst Hinzke 4. Jürgen Hemesath
5. Herry Heitbrock 6. Karljo Bloech in unserer neuen  Freizeitkleidung.
Jürgen und Herry singen heute noch bei Rheingold, Jürgen auch noch bei den Bierkutschern.

Wie man sehen kann sind auch wir älter geworden,
ob wohl drei von uns bei Erstellung der Aufnahme ( 20.08.2007 )
noch nicht einmal siebzig waren. Ha...ha...

Aber seid doch mal ehrlich, sehen wir Jungs in den Lederschürzen,
- wie MZ Reporter Helmut-Peter Etzkorn uns gerne nannte - nicht immer noch gut aus ?
Aber - Irgend wann stößt man auch hoch zu Roß an seine Grenzen.




chronik/fidbierk_orden_2013_40_jahre transp

Meine private Empfelung
als Ehrenbierkutscher!

Sollten die DiFiBi sich einmal auflösen,
so wäre es zweckmäßig
sämtliche Unterlagen und Utensilien
dem Stadtmuseum
der Stadt Münster zu übergeben!

1974.postk.2.braustubl



1974

v.l. Karl-Heinz Keller, Josef Feldhaus †, Horst Hinzke, Willi Pohlschmidt †, Horst Hahn,
Bernhard Jochum †, Dieter Boomgaren, Jürgen Hemesath, Norbert Jöcker, Karljo Bloech,
Helmut Günther † , Heinzi Rickmann † , Heribert Heitbrock, Helmut Freise, Heinzi Koch


stories/chronik/1980.02.18-viererzug